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In Erinnerung an Luzia Schwegler

Luzia Schwegler

1995 wurde Luzia Schwegler zur Präsidentin des Quartiervereins gewählt. Neben Umwelt-Themen hatte sie ein klares Ziel: Sie wollte, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Fluntern besser mit ihrem Quartier identifizieren. So gab sie den Anstoss zum inzwischen zur grossen Tradition gewordenen Weihnachtssingen der Fluntermer Schulkinder. Es fand in seinen Anfängen nur auf dem Pausenplatz statt, man ass Gerstensuppe und hinterher wünschten sich alle frohe Festtage. Ein schöner Anlass.

Sich ein paar Mal im Jahr zu treffen, war ja gut und schön, aber Luzia wollte mehr. Sie wollte einen offiziellen, gut funktionierenden und zentral gelegenen Quartiertreff.
Leichter geplant als gefunden !

Im so ruhigen, gesetzten Zürichbergquartier erwies sich die Suche nach einem Lokal als extrem schwierig. Luzia liess nicht locker. Ihr grösstes Plus: Sie war eine fröhliche und keine verbissene Netzwerkerin. Ihrer herzlichen Art war nicht leicht zu widerstehen.

Lange Zeit stand das Untergeschoss der Grossen Kirche Fluntern im Fokus. Vor- und Nachteile wurden intensiv diskutiert, die Verhandlungen zogen sich hin. Dann ermöglichte André Oprecht - der frühere Präsident der ref.Kirche Fluntern - unerwartet eine Miete des ehemaligen Studentenfoyers an der Voltastrasse 58. Vorerst für jeweils Dienstagvormittag, Mittwoch- und Freitagnachmittag durften die Räumlichkeiten als Quartiertreff genutzt werden. Das war besser als nichts !

Luzia Schwegler und André Oprecht sowie ein Kreis unermüdlicher Helferinnen holten die beiden Kirchen, den Elternverein Zürich 7 und das Sozialdepartement der Stadt mit ins Boot.

Mit einem grossen Fest und einer strahlenden Luzia fand am 24. Oktober 1998 die Eröffnung des Quartiertreffs Fluntern statt. André Oprecht übernahm die Leitung der Betriebsgruppe, Luzia blieb die engagierte Ideengeberin und Netzwerkerin.

Seither hat sich Vieles verändert. Der Quartiertreff wurde unter der Leitung von Sasha Bietenholz neu gestaltet, das Angebot stark ausgebaut.

Ihr ehemals gestecktes Ziel aber hat Luzia Schwegler rundum erreicht : Das LOKAL - wie der Treff heute heisst - ist zum vielbesuchten Begegnungsort für Jung und Alt geworden.

Am 23. November 2017 ist Luzia Schwegler, 70-jährig, ganz unerwartet gestorben.
Rückwärts noch einmal allerherzlichsten Dank, Luzia, für dein Engagement !
rk

Foto: Ruth Vögtlin


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